Entschädigungseinrichtung deutscher Banken

Informationen zur Entschädigungseinrichtung öffentlicher Banken

Der nunmehr vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf zum Risikoreduzierungsgesetz (RiG) enthält insbesondere Regelungen zur Umsetzung des sogenannten Bankenpaketes (CDR V, CRR II; BRRD II). Ferner enthält er auch geplante Änderungen des Einlagensicherungsgesetzes (EinSiG). Weitere Informationen finden Sie hier

 

Bankeinlagen sind in Deutschland auch im Krisenfall gut geschützt

 

Die deutsche gesetzliche Einlagensicherung garantiert den Schutz ihrer Einlagen bis zu 100.000 Euro, in besonderen Fällen sogar bis zu 500.000 Euro. So sind ihre Einlagen umfassend gesichert. Im Schadensfall steht das Geld spätestens innerhalb von sieben Tagen bereit. Deutschland verfügt damit über eines der leistungsfähigsten Einlagensicherungssysteme weltweit. Der Schutz gilt übrigens nicht nur bei uns, sondern durch die jeweiligen nationalen Systeme für alle Banken in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Im Falle einer Bankpleite hat in Deutschland bisher kein Sparer auch nur einen einzigen Euro verloren.

Auch wenn die Coronakrise derzeit viele Menschen beunruhigt: Die Bank ist und bleibt der sicherste Platz für Ihr Geld. Die wichtigsten Fragen zu diesem Thema beantworten wir hier.

Informationsbogen für den Einleger: Banken informieren über Einlagensicherung

Viele Kunden erhalten in diesen Tagen Post von ihrer Bank mit einem Informationsbogen zur gesetzlichen Einlagensicherung. Wichtig zu wissen: Grund für die Zusendung ist nicht etwa eine Änderung des Schutzniveaus, Banken sind lediglich seit diesem Jahr gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden einmal jährlich über die gesetzliche Einlagensicherung zu informieren.

Das im Informationsbogen genannte Einlagensicherungssystem ist nur für die Durchführung der Entschädigung der Kunden zuständig. In diesem Fall würden Sie direkt durch das Einlagensicherungssystem angeschrieben. Das Einlagensicherungssystem kann Ihnen keine Auskünfte über ihre Bank geben. Wenn Sie Fragen zur Kontoführung haben oder eine Auskunft suchen, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Bank.

Über die EdB

Die EdB ist eine hundertprozentige Tochter des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. Sie wurde durch das Bundesfinanzministerium mit der Aufgabe beliehen, die gesetzliche Einlagensicherung und Anlegerentschädigung für die privaten Banken in Deutschland zu führen.

Die Entschädigungseinrichtung hat die Aufgabe, im Entschädigungsfall die Gläubiger eines ihr zugeordneten Kreditinstituts für nicht zurückgezahlte Einlagen zu entschädigen. Als Einlagen gelten auch Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften eines CRR-Kreditinstituts.

Entschädigungsfälle

Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 musste die EdB in mehreren Entschädigungsfällen tätig werden. Welche Kreditinstitute betroffen waren und wer darin beteiligt war, ist in einer Übersicht festgehalten.

Infos für Verbraucher

Wer wird von der EdB geschützt? Was wird geschützt? Was ist ein Moratorium? Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie hier.

Die Publikation „Kurzinformation“ enthält zusammengefasst die wesentlichen Informationen für Verbraucher: Rechtsgrundlagen, Ablauf des Verfahrens, teilnehmende Banken. Mehr

Infos für Kreditinstitute

Gemäß § 1 EinSiG sind die in § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG genannten CRR-Kreditinstitute verpflichtet, ihre Einlagen im Rahmen der Vorgaben des Gesetzes durch Zugehörigkeit zu einer Entschädigungseinrichtung zu sichern.

Weiterhin haben die CRR-Kreditinstitute, die neben dem Einlagengeschäft auch das Wertpapiergeschäft im Sinne des § 1 Abs.  1a Satz 2 Nr. 1 bis 4 Buchstabe a bis c des KWG betreiben, gemäß §  5 Abs. 2 EinSiG i. V. m. den §§ 3 – 5 AnlEntG ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften zu sichern.

Schutzumfang abfragen

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