Häufig gestellte Frage zum Entschädigungsfall Sberbank Europe AG

Auf dieser Seite beantworten wir die häufigsten Fragen zum Entschädigungsfall Sberbank Europe AG. Allgemeine Fragen zur Einlagensicherung beantworten wir auf dieser Seite.

Die Entschädigung wird von der Einlagensicherung AUSTRIA GmbH, (ESA) durchgeführt. Mit Blick auf die Zweigstelle der Bank in Deutschland gilt, dass auch eine größere Zahl deutscher Kunden betroffen ist. Um diesen den Prozess der Entschädigung zu erleichtern, unterstützt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) die Entschädigungseinrichtung in Österreich.
 

Der Entschädigungsprozess läuft vergleichbar zur Entschädigung einer deutschen Bank. Die Kunden der deutschen Zweigstelle werden von der EdB angeschrieben und um die Mitteilung einer neuen Kontoverbindung (IBAN), einer Kopie eines amtlichen Legitimationsdokumentes (Personalausweis oder Reisepass) und ggf. Übersendung weiterer Unterlagen gebeten. Die EdB wird die Entschädigungssumme dann auf das angegebene Konto überweisen. Der Kunde muss also zunächst nicht selbst aktiv werden, sondern wird von der Entschädigungseinrichtung angeschrieben.

Wird über eine Bank im EU/EWR-Raum (Heimatland) der Entschädigungsfall festgestellt und hat dieses Institut eine unselbständige Zweigniederlassung innerhalb Deutschlands (Gastland), so hat die EdB auf Weisung des Heimateinlagensicherungssystems die Entschädigung der deutschen Einleger durchzuführen.
Kundenguthaben sind im Fall der Sberbank Europe AG bis zu 100.000 Euro pro Person durch die Einlagensicherung AUSTRIA (ESA) gesichert. In bestimmten Fällen gilt eine erhöhte Deckungssumme.
 

Nein, das ist grundsätzlich nicht notwendig. Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH wird auf die Einleger kurzfristig zukommen.

Zur effizienteren Durchführung der Entschädigung sitzt die Einlagensicherung nicht nur an einem Standort. Der Briefrücklauf wird im Entschädigungsverfahren der Sberbank zentral und automatisiert von der Einlagensicherungsgruppe in Oldenburg bearbeitet.

Dies erfolgt grundsätzlich über die EdB auf Grundlage des österreichischen Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes, die dann den Sachverhalt und die für die Prüfung des geltend gemachten Anspruches notwendigen Dokumente an das Entschädigungssystem der Österreicher weiterleitet. 
Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf der Internetseite der österreichischen Einlagensicherung unter www.einlagensicherung.at
 

Das Entschädigungsverfahren wird durch die Einlagensicherung AUSTRIA (ESA) geführt, daher haben wir keinen Einblick in Konten und können uns hierzu leider nicht äußern. Die ESA führt zu dieser Frage auf ihrer Homepage aus: „Als Einlagensicherung haben wir keinen Zugriff auf das Kernbankensystem der Sberbank. Gelder, welche von einem Konto abgebucht, aber noch nicht überwiesen wurden, werden in der Regel auf einem Zwischenkonto „geparkt“. Der von der Finanzmarktaufsicht eingesetzte Regierungskommissär hat unter anderem die Aufgabe, die mit der behördlichen Schließung der Bank de facto eingefrorenen Transaktionen auf Zwischenkonten zu prüfen und somit den betreffenden Konten zuzuordnen. Wir können Ihnen derzeit dazu leider keine weiteren Auskünfte geben, der Regierungskommissär ist nach unserer Information jedoch bereits dabei, die Transaktionen zu prüfen.“ Bitten wenden Sie sich bitte dazu direkt an die Sberbank.

Senden Sie dafür bitte eine E-Mail mit Ihrem vollständigen Namen, Ihrer Kundennummer bei der Sberbank und Ihrer neue Anschrift gemeinsam mit einem Scan eines amtlichen Lichtbildausweises an die Einlagensicherung AUSTRIA (ESA) via sberbank@einlagensicherung.at.
 

Die ESA führt zu dieser Frage auf ihrer Homepage aus: „Als Sicherungseinrichtung sind wir lediglich für die Entschädigung Ihrer gesicherten Guthaben bei der Sberbank zuständig. Für sämtliche Fragen betreffend Ihren Kredit wenden Sie sich bitte direkt an die Sberbank.“

Die EdB wird im Auftrag und auf Rechnung der Einlagensicherung AUSTRIA (ESA) tätig. Die EdB ist für die Durchführung der Entschädigungszahlung auf die Daten der Bank angewiesen, die von der Bank an die ESA übermittelt, von dieser aufbereitet und an uns weitergeleitet werden. Mit diesen Daten schreiben wir die Einleger an und bitten um Rücksendung des Formulars per Post. Sobald uns dieses unterschriebene Formular vorliegt entschädigen wir die Einleger. 

Bei Gemeinschaftskonten erhalten beide Kontoinhaber ein Entschädigungsformular. In der automatisierten Verarbeitung kann es dazu kommen, dass diese nicht gleichzeitig bearbeitet wurden und dadurch die der Betrag zur Entschädigung an unterschiedlichen Tagen angewiesen wurde. Wir bitten Sie in solchen Fällen zunächst wenige Tage abzuwarten.

Bitten füllen Sie das Nachlegitimierungsformular der ESA aus und senden Sie dieses zusammen mit einer Kopie eines amtlichen Legitimationsdokumentes (Personalausweis oder Reisepass) an: sberbank@einlagensicherung.at

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